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Stadtzeitung Karlsruhe

Lebhaftes Interesse - Preis der Künstlermesse an Kristina Köpp
© 25.06.2010

Die Künstlermesse am Rondellplatz besuchten letztes Wochenende rund 2 350 Menschen. Den mit 4 000 Euro dotierten Preis der Stadt für die künstlerisch überzeugendsten Arbeiten vergab Kulturamtschefin Dr. Susanne Asche an die Bildhauerin Kristina Köpp. Sie hatte raumbezogene Installationen und architektonische Fotoarbeiten gezeigt. Die Jury hob ihre eigenständige Position und die mediale Vielflat ihrer Arbeiten hervor. Köpp verwende unterschiedlichste Materialien, die sie spannungsreich kombinierte und zu ihren fotografischen Arbeiten in Bezug setze. Kristina Köpp wurde 1978 geboren und studierte Bildhauerei an der Karlsruher Kunstakademie. Dort war sie Meisterschülerin bei Professor John Bock. -cal-

Foto:


- INSTALLATION und Fotos von Preisträgerin Kristina Köpp.

- DER SAXOPHONIST Reiner Möhringer" verführt" zu den Arbeiten Dikla Sterns.

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Stadtzeitung Karlsruhe

19. Karlsruher Künstlermesse: Sehen und entdecken - Facettenreiche Arbeiten und Informationen
© 18.06.2010

Sehen, entdecken, kaufen, und das mit vielen überraschenden Momenten, dazu lädt die 19. Karlsruher Künstlermesse ab heute Abend, 19 Uhr, im Regierungspräsidium am Rondellplatz ein.
Über 70 freischaffende Künstlerinnen und Künstler aus Karlsruhe oder der Region, darunter auch Studierende ab dem 7. Semester hatten sich beworben. Entschieden hat sich die Jury für elf Frauen und acht Männer. Wer von ihnen den mit 4 000 Euro dotierten "Preis der Künstlermesse erhält", wird während der Eröffnung verraten. Den Plakatwettbewerb, honoriert mit 2 000 Euro, hatte Yvonne Bayer mit dem pink dominierten Motiv eines vage zu erkennenden, verhüllten Kopfes gewonnen. Die Messe ist ein wesentlicher Baustein der Künstlerförderung der Stadt. Hier finden bildende Künstlerinnen und Künstler ein öffentliches Forum zur eigenen Präsentation und Pflege von Netzwerken. Die 19, teilweise sehr jungen Aussteller warten mit einem breiten Spektrum an bildnerischen Techniken auf. Darunter findet sich Großformatiges, etwa Malerei in Öl, Tempera, Acryl oder auch Offsetdruck auf Baumwollgaze. Die großen Bilder erscheinen teilweise in leuchtenden, eindringlichen Farben. Kontrastiert werden sie von sehr feinen, dezenten, aber nicht minder eindrücklichen kleineren Zeichnungen. Werke in Mischtechniken, mit Tusche, Lack und Sprühfarbe, Papier oder Stoff sind ebenso vertreten wie teilweise strenge Tuschzeichnungen in Schwarz-Weiß. Filigrane Skulpturen, beispielsweise aus Beton stehen neben voluminöseren aus verschiedensten Materialien sowie einer digitalen Installation und Fotografien.
Im Rahmenprogramm stellt Ramona Riedel am Samstag, 11 Uhr, das Kunstbüro der Kunststiftung des Landes als Managementhilfe für Malerinnen und Maler vor. Lockere Führungen macht Simone Maria Dietz am Samstag um 15 Uhr und am Sonntag 11.30 Uhr. Musikalisch-literarisch stellen Birgit Bücker (Rezitation, Gesang) sowie die beiden Musiker Reiner Möhringer und Uli Kofler Werke und ihre Schöpfer am Samstag um 17 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr vor. Die Künstlermesse ist am Samstag und Sonntag bei freiem Eintritt für alle jeweils von 11 bis 20 Uhr geöffnet.
-cal-

Foto:
DAS NATURPERÜCKENMODELL KÜRBIS und filigrane Zeichnungen präsentiert Natascha Brändli auf der Künstlermesse im Regierungspräsidium am Rondellplatz

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BNN

Farbe dominiert - Karlsruher Künstlermesse
© 19.06.2010

Farbe dominiert, nicht grell, aber sehr tief und leuchtend wie bei dem Maler Sandro Vadim oder auch ganz dezent abgemischt als gedeckte Variante wie bei Inga Holst.Gemälde der beiden sind auf der diesjährigen Karlsruher Künstlermesse zu sehen. Aus d70 Bewerbern im Radius von etwa 60 Kilometern um die Fächerstadt wählte eine sechsköpfige Jury 9 Künstler aus, die noch bis Sonntag ihre Arbeiten im Regierungspräsidium in kleinen Kojen zeigen (Samstag und Sonntag, 11 - 20 Uhr).
In der 19.Auflage der Karlsruher Künstlermesse bestechen vor allem die Gemälde, seien sie abstrakt oder figurativ. Auch der Ackermann-Schüler David Jungnickel weckt Aufmerksamkeit mit seinen Ölbildern, die Tiere in spannungsreichen Farbkonstellationen zeigen. Holger Fitterer reizt alle Stufen einer Farbe fein nuanciert aus. Martin Stehle erinnert mit schwungvoll impulsiv aufgetragenen Farben an die Leipziger Schule, während Dikla Stern große beinahe kubistisch anmutende Acrylbilder in dunkel expressiven Farbtönen schafft. Sehr zart dagegen Anna Andris, die in ihren Tuschebildern auch weiße Flächen nicht scheut. Ganz schwarz-weiß bleibt lediglich Alexander Habisreutinger, der mit wuselig atmosphärischen Tuschearbeiten betört.
Gemälde und Farbe als Trumpf der diesjährigen Künstlermesse, doch auch Fotografie (Andreas Friedrich), Betonskulpturen (Petra Weiner-Jansen) und die kleinen federleicht beschnittenen Papierobjekte der aus Straßburg stammenden Maren Ruben ziehen in Bann.
Die Jury hat sich für die wohl schwierigste Position entschieden und übergab bei der gestrigen Eröffnung den mit mit 4 000 Euro dotierten Preis der Künstlermesse an die 32-jährige Bildhauerin Kristina Köpp. Über ihre raumbezogen installativen Arbeiten stolpert der Besucher gewissermaßen gleich am Eingang, denn es liegen einige Gurte auf dem Boden. Eine Art Rahmen aus Silikon und Pappe wird durch Gurte halb hochgezogen, hängt halb in der Luft, halb verborgen am Boden und mutet wie ein geschmolzenes Gemäldegehäuse an. Die andere Arbeit ähnelt einem hermetisch geschlossenen Keil aus Holz und Silikon., beides versiegelt und bemalt. Die spannungsreiche Kombination sperrt sich dem schnellen Verständnis, will umrundet und genau betrachtet werden. Dabei leuchtet einem wieder sowohl das Rot der Gurte als auch das Pink der Untergrundfabe beim Holzblock an: Auch hier macht`s die Farbe.

Ute Bauermeister

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raumK - Kunst- und Kulturzeitung für Karlsruhe & Ettlingen

19. Karlsruher Künstlermesse - Kunst sehen, Kunst hören, Kunst kaufen
© Juni 2010/ Nr. 92

19. Karlsruher Künstlermesse
Kunst sehen, Kunst hören, Kunst kaufen

Vom 18. bis 20. Juni 2010 findet die 19. Karlsruher Künstlermesse im Regierungspräsidium am Rondellplatz statt. 19 Künstlerinnen und Künstler präsentieren an diesem Wochenende ihre von einer Fachjury ausgewählten Arbeiten. Das Spektrum umfasst Bilder, Zeichnungen, Radierungen, Fotografien, Videoarbeiten, Installationen, Objekte und Skulpturen. Um eine Teilnahme an der 19. Karlsruher Künstlermesse konnten sich freischaffende bildende Künstler, die in Karlsruhe oder der Region leben und arbeiten, ebenso Studierende einer der Kunsthochschulen dieses Einzugsbereiches ab dem 7. Semester bewerben. 70. Künstlerinnen und Künstler hatten an dem von der Stadt Karlsruhe und dem Bezirksverband Bildender Künstlerinnen und Künstler ausgeschriebenen Wettbewerb teilgenommen. Die Jury, bestehend aus Dr. Andreas Beitin (ZKM), Wolfgang Blanke (BBK), Prof. Erwin Gross (Kunstakademie Karlsruhe), Prof. Florian Pfeffer HfG), Sylvia Biber M.A. (Städt. Galerie), sowie Dirk Supper (Galerie Supper) , hat elf Künstlerinnen und acht Künstler zur Teilnahme an der diesjährigen Künstlermesse ausgewählt. Wer von den ausstellenden Künstlerinnen und Künstler den von der Stast ausgelosten "Preis der Karlsruher Künstlermesse" in Höhe von 4.000 Euro erhält, entscheidet die Fachjury kurz vor der Eröffnung der Messe.
Zur Künstlermesse wurde - wie auch in den vergangenen Jahren - ein Plakatwettbewerb ausgeschrieben, zu dem 40 Plakatentwürfe eingereicht würden. das Preisträgerplakat, honoriert mit 2.000 Euro, wirbt als Motiv für die diesjährige Künstlermesse. Die Jury entschied sich für den Entwurf von Yvonne Bayer aus Karlsruhe. Der 2. Preis ging an Stefanie Pietz und der 3. Preis an Steffen Veigel, beide aus Karlsrue. Eröffnet wurd die 19. Karlsruher Künstlermesse von Bürgermeister Wolfram Jäger am 18. Juni 2010 um 19 Uhr. (rk)

Sa. 19. Juni und So. 20 Juni 2010
11.00 bis 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei

Foto: Dikla Stern, DIE-NAZIBRAUT,
Acryl auf Leinwand, 200 cm x150 cm, 2008

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Inka - Stadtmagazin Karlsruhe

Künstlermesse
© Karlsruhe und Region 15. Juni - 14. July 2010/ Nr. 58

Kunst sehen, hören und nicht zuletzt auch käuflich erwerben können die Besucherinnen und Besucher der 19. Karlsruher Künstlermesse im Regierungspräsidium am Rondellplatz. 19 Künstlerinnen und Künstler aus Karlsruhe und der Region präsentieren an diesem Wochenende ihre von einer hochkarätigen Fachjury ausgewählten Arbeiten, darunter auch Studierende der höheren Semester einer Kunsthochschule. Mit dabei sind diesmal Anna Andris, Andreas Friedrich, Martin Stehle, Thomas Bergauer, Inga Holst, Dikla Stern, Natascha Brändli, David Jungnickel, Sandro Vadim, Selket Chlupka, Kristina Köpp, Petra Weiner-Jansen, Almut Ebrecht, Maren Ruben, Edel Zimmer, Holger Fitterer, Marianne Schmidt, Achim Gohla und Alexander Habisreutinger, das Spektrum ihrer Werke umfasst Bilder, Zeichnungen, Radierungen, Fotografien, Videoarbeiten, Installationen, Objekte und Skulpturen. Wer den von der Stadt Karlsruhe ausgelobten "Preis der Karlsruher Künstlermesse" in Höhe von 4.000 Euro erhält, entscheidet die Fachjury kurz vor Eröffnung der Messe. Jene findet am 18.6. um 19 Uhr statt; dann kann die Messe am Sa, 19. und So, 20.6. jeweils von 11-20 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden. Eine musikalisch-literarische Kunstführung gibt es am Samstag um 17 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr mit Birgit Bücker (Rezitation, Chanson), Reiner Möhringer (Klarinette, Saxofon, Gesang) und Uli Kofler (E-Piano). - bes

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Klappe auf

19. Karlsruher Künstlermesse

© Klappe auf/ Juni 2010

Ein mit Stoff verhüllter menschlicher Kopf kündigt die 19. Karlsruher Künstlermesse an. Mit dem Motiv gewann die Kommunikationsdesignerin Yvonne Bayer den diesjährigen Plakatwettbewerb zu der Ausstellung. Die 1983 geborene Absolventin der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG) befasst sich seit längerem mit dem Tarnen und Verhüllen, sowohl gedanklich als auch in Kunstaktionen.
In dem gemeinsam mit Sabina Keric entwickelten und ausführten Projekt "Urban Camouflage" kostümieren sich die beiden Künstlerinnen mit dem Warenbeständen von Supermärkten, Möbelhäusern, Bau- Bau und Getränkemärkten, bis sie in ihrer Mimikry-ähnlichen Anverwandlung nahezu in der gewählten Umgebung verschwinden. "Die Menschen regieren meist überrascht, manche erschrecken, andere lachen oder sind so irritiert, dass sie versuchen uns zu ignorieren", erzählt Bayer.
Zu ihrem Plakatmotiv bietet die Designerin verschiedene Auslegungsmöglichkeiten an, so könnte es sich um einen Künstler handeln, der sich noch nicht zeigt, oder um ein Kunstwerk, das erst in der Ausstellung zu sehen sein wird, auch an die althergebrachte Form einer feierlichen Denkmalenthüllung ließe sich gedanklich anknüpfen, denn wovon das Plakat auf der Straße schön kündet, ist erst ab dem 18. Juni anzuschauen.

Die Jury, der neben anderen der frisch gekürte Direktor des Museum für Neue Kunst im ZKM Andreas Beitin und Kunstakademie-Dirketor Erwin Gross angehörten, entschied sich für Arbeiten von Anna Andris, Andreas Friedrich, Martin Stehle, Thomas Bergauer, Inga Holst, Dikla Stern, Natascha Brändli, David Jungnickel, Sandro Vadim, Selket Chlupka, Kristina Köpp, Petra Weiner-Jansen,Almut Ebrecht, Maren Ruben, Edel Zimmer, Holger Fitterer, Marianne Schmidt, Achim Gohla und Alexander Habisreutinger. Sie werden während der von der Stadt und dem BBK (Bezirksverband Bildender Künstlerinnen und Künstler) ausgerichteten Messe anwesend sein, um Kunst- und Kaufinteressierten Fragen rund um ihre Bilder, Zeichnungen, Radierungen, Fotografien, Videoarbeiten, Installationen, Objekte und Skulpturen zu beantworten.

Unterhaltsame und informative Kunstvermittlung bietet auch das erweiterte Begleitprogramm: Am 19., 11.30 Uhr, stellt die Leiterin des Kunstbüros Baden-Würtemberg Ramona Dengel ihre Aufgabe vor, unter dem Motto "Reingeschnuppert" gibt es am 19., 15 Uhr, und am 20., 11.30 Uhr, Führungen durch die Künstlermesse, und eine literarisch-musikalische "Verführung zur Kunst" unternehmen Birgit Bücker, Reiner Möhringer und Uli Kofler am 19., 17 Uhr, und am 20., 15 Uhr.

Fr. 18. (Eröffnung 19 Uhr) sowie Sa 19 +So 20.6., jeweils 11-20 Uhr, Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, Karlsruhe.

Foto:
Dikla Stern, DIE NAZI-BRAUT, Acryl auf Leinwand, 200 cm x150 cm, 2008
David Jungnickel, "Im Garten Sonderbar", 60 x 85 cm, 2009, Öl auf Leinwand
Anna Andris, "Tynnered", Tusche auf Papier, 2009

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Rhein Neckar Zeitung

Wir können große Dinge stemmen

© Rhein Neckar Zeitung- 11. Juli 2009

(joc) Schon um 18 Uhr strömten gestern – trotz des unbeständigen Wetters – zahlreiche Kunstfreunde durch die Buchener Innenstadt, um bei der dritten Buchener Kultnacht tief in die vielschichtige Welt der Kunst einzutauchen. Und geboten war Einiges: In der ganzen Stadt wartete eine Fülle und Vielfalt zeitgenössischer Kunst auf Betrachter und Zuhörer. Die knapp 250 nationalen und internationalen Künstler machten Buchen zur attraktiven Kunstmeile. Auf 13 Bühnen gab es Musik von modern bis klassisch. Eine zentrale Rolle spielte natürlich auch die Odenwälder Kunstmesse "OW-ART" in der Buchener Frankenlandhalle.

Den offiziellen Auftakt der Kultnacht bildete am gestrigen Freitag um 19 Uhr die offizielle Eröffnung der Kultnacht in der Frankenlandhalle mit der Vernissage zur reizvollen Kunstmesse "OW-Art", bei der auch die Förderpreisträger Sandro Kopp, Sophie Sanitvongs, Christopher Tracy und Freeman White ihre Preise entgegen nehmen durften.

Als Schirmherr der Veranstaltung begrüßte Buchens Bürgermeister Roland Burger alle Kulturinteressierten, Entdeckungsfreudige und Nachtschwärmer sowie natürlich die Künstler selbst in Buchen. Er freute sich, dass sich Buchen in dieser besonderen Nacht schon zum dritten Mal als große Galerie präsentieren kann. Er bezeichnete die Kultnacht als einen Höhepunkt im Kulturkalender der Region und erklärte begeistert: "Wir in Buchen können große Dinge stemmen,"

Dann richtete Roland Burger seinen Blick zunächst zurück in die Vergangenheit der Erfolgsgeschichte Kultnacht: "2006 titelte die Rhein-Neckar-Zeitung u. a. ,Buchener Kultnacht hat alle Erwartungen übertroffen’". Die Verantwortlichen entschieden sich schon bald für eine Wiederholung, und 2007 startete die 2. Buchener Kultnacht, die wiederum überragend gewesen sei.

Diese Kunstmesse in der Frankenlandhalle und weiteren Ausstellungsräumen findet überregionale Beachtung und wurde vom Fachpublikum in der Vergangenheit äußerst positiv aufgenommen. Der allgemeine Tenor lautet "In der Metropolregion die beste Kunstmesse". – " Die Buchener Kultnacht ist schon jetzt Kult," betonte Burger und verwies auf die über 14000 Besucher im letzten Jahr.

In diesem Zusammenhang strich Burger die besondere Atmosphäre heraus, die an diesem Tag in der Stadt herrscht. "Das Angebot des heutigen Abends ist riesig. Es gibt viel zu entdecken", kündigte Burger an. Anschließend ging das Stadtoberhaupt auf einige Highlights dieser Kultnacht ein. Ein Lob zollte der Bürgermeister in diesem Zusammenhang der hiesigen Geschäftswelt, denn heute könne in Buchen bis 24 Uhr geshoppt werden, denn die Kultnacht sei gleichzeitig auch noch eine lange Verkaufsnacht.

Lob zollte Bürgermeister Burger den Ideengebern und Organisatoren der Kultnacht, Isabellé und Patris Semma. Weitere Dankesworte galten allen Helfern und Künstlern sowie den Mitgliedern der Aktivgemeinschaft, Steve Schwab vom Stadtmarketing und dem Kassenteam des TSV 1863 Buchen – 40 Jugendliche des TSV-Fördervereins haben den Verkauf der Eintrittskarten übernommen – sowie den zahlreichen Sponsoren.

Dr. Klaus Hahnfeldt warb vor den zahlreichen Besuchern bei dieser Eröffnung für das Kunst-Symposium mit zwölf Künstlern im Krankenhaus zu Ehren von Fernand Semma, der auch nach seinem Tod viele Spuren in Buchen hinterlassen habe.

Dann kam man zur Preisverleihung an die diesjährigen Förderpreisträger Sandro Kopp, Sophie Sanitvongs, Christopher Tracy und Freeman White, die Patris Semma vornahm. Er dankte allen Teilnehmern und stellte die hohe Qualität der Arbeiten besonders heraus.

Stellvertretend für die Preisträger dankte Christopher Tracy den Veranstaltern. In allen Arbeiten stünde der Mensch im Mittelpunkt. Es wurde live gearbeitet, und das Resultat könne sich mehr als nur sehen lassen, unterstrich Tracy.

Im Anschluss wurde die "OW-Art", die Odenwälder Kunstmesse, für junge und zeitgenössische Kunst eröffnet. Bildhauerei, Malerei, Installation aber auch Video und Performance sind hier reichhaltig vertreten. Regionale, nationale und internationale Künstler präsentieren spannende und farbenfrohe Arbeiten.

Info: Die Öffnungszeiten der Ausstellung "OW-Art": Samstag und Sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr.

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Fränkische Nachrichten

Die Buchener Kultnacht ist Kult

Zeitgenössische Kunst soweit das Auge reichte / Entdeckungslustige und Nachtschwärmer unterwegs
© Fränkische Nachrichten - 11.07.2009 / von Maria Gehrig

Buchen. Es war ein echter Genuss: Kunst - soweit das Auge reichte. Die illuminierte Buchener Innenstadt glich gestern Abend bis in den frühen Morgen einer einzigen Galerie. Ob Malerei, Fotografie, Videokunst, Bildhauerei oder Grafik: Alles, was die zeitgenössische Kunst zu bieten hat, präsentierte die dritte Buchener Kultnacht, die erneut Tausende von Besuchern und Kunstinteressierten aus dem ganzen Umland und darüber hinaus anzog. Und das Schönste: Das Wetter spielte gut mit.

Bereits bekannte, aber auch viele neue Künstler aus nationalen und internationalen Gefilden zeigten ihre Werke in der Parallelveranstaltung, der Odenwälder Kunstmesse "OW.ART", die wieder eine zentrale Rolle spielte und sich als Novum an gleich fünf Stationen präsentierte: in der Frankenlandhalle, im Neuen und Alten Rathaus, im Stadtturm und im Joseph-Martin-Kraus-Saal.

Hier war das Podium für die Nachwuchskünstler - Studenten der Kunstakademie und der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, der Freien Kunstakademie Mannheim und der Städelschule Frankfurt - die mit teils ausgefallenen Arbeiten inspirierten. Inzwischen gilt die "OW.ART" in der Metropolregion als sehr bedeutende Kunstmesse, ihr Niveau steigt ständig.

Den ganzen Abend über bewegten sich die Entdeckungslustigen und Nachtschwärmer von einer zur anderem Ausstellung innerhalb der von rund 250 Künstlern bestückten großen Galerie mit einer unbeschreiblichen Fülle von Formen und Farben. Immer wieder wurden die Besucher angelockt von den unterschiedlichsten Musikklängen, von Tanzbeiträgen oder Theateraufführungen. Besonderen Wert hatten die Organisatoren diesmal auf ein vergrößertes musikalisches Angebot gelegt, das die verschiedensten Richtungen - von klassisch bis modern - bediente.

"Die Buchener Kultnacht ist inzwischen Kult", so Schirmherr, Buchens Bürgermeister Roland Burger, bei der offiziellen Eröffnung von Kultnacht, Kunstmesse und Bildhauersymposium in der Frankenlandhalle. "Die Kultnacht lebt vom Engagement der Künstler sowie dem Ehepaar Semma", betonte Burger. Uns so gab es spontan Applaus für Initiator Patris Semma und seine Frau Isabellé, die ein großes Netzwerk unter Kunstfreunden aufgebaut und unzählige Stunden Arbeit in das Projekt gesteckt haben. Burger dankte allen, die die Kultnacht in irgendeiner Form unterstützen, ehe Chefarzt Dr. Klaus Hahnfeldt zum Besuch des Bildhauersymposiums am Kreiskrankenhaus einlud, dessen Schirmherr Landrat Dr. Achim Brötel ist. Dort entstehen Großplastiken aus Holz und Stein anlässlich des zehnten Todestages des Künstlers, Originals und Freidenkers Fernand Semma. Patris Semma ging auf den Förderpreis der "OW.ART" ein, den dieses Jahr der Heidelberger Sandro Kopp, die Thailänderin Sophie Saintvongs, Freeman White und Christopher Tracy erhielten. Tracy machte den Zuhörern richtig Lust auf die gezeigte Kunst.

Die Kunstmesse "OW.ART" ist heute, Samstag und morgen, Sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt hierzu ist mit der Kultnacht-Karte frei. Das Bildhauersymposium am Kreiskrankenhaus Buchen läuft bis 19. Juli.

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Fränkische Nachrichten

Menschen ungeschönt charakterisiert
Dikla Stern stellt bis 14. Juli im Buchener KKH aus / Vernissage mit vielen Gästen
© Fränkische Nachrichten - 15.06.2007

Buchen. Bereits zum zweiten Mal wartet das KKH Buchen in diesem Jahr mit einer Ausstellung auf und setzt somit die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Kunst im Krankenhaus" auch im 15. Jahr fort, betonte Landrat Dr. Achim Brötel in seinem kurzweiligen Grußwort. So lange gebe es diese Veranstaltungsreihe schon und sie habe sich ganz offensichtlich keineswegs überlebt, was auch die große Resonanz auf die Einladung zu dieser Vernissage dokumentiere. Unter den Gästen war auch der neue Geschäftsführer der Neckar-Odenwald-Kliniken, Andreas Duda.

Der Landrat stellte die Künstlerin näher vor. Sie wurde in Tel Aviv/Israel geboren und stammt aus einer tschechisch-deutsch-polnischen Familie. In Tel Aviv und Mannheim studierte und lebte sie. Den direkten Bezug nach Buchen habe sie durch die erste "Kultnacht" letztes Jahr hergestellt, so Dr. Brötel. Er gratulierte Dikla Stern zum Gewinn des Plakatwettbewerbs "Kultnacht 2007 Buchen".

"Kunst im Krankenhaus hat in den 15 Jahren ihres Bestehens ganz nebenbei etwas geschafft, was bisher nur Dr. Hahnfeldt und sein Team in der Geburtshilfe erleben durften, nämlich, dass die Menschen durchweg gut gelaunt, voller Erwartungen und fröhlich ins Krankenhaus gehen und am Ende dann womöglich auch noch traurig sind, wenn sie wieder gehen müssen". Bürgermeister Roland Burger bestätigte, dass Kunst in Buchen viele Foren habe, eines davon sei das Buchener Krankenhaus mit seinem ganz besonderen Ambiente, auch Menschen, die normalerweise keine Galerie aufsuchen würden, mit Kunst in Berührung zu bringen. Doch als das wohl spektakulärste Ereignis habe man die 1. Buchener Kultnacht im vergangenen Jahr bezeichnen können, als Kunst im wahrsten Sinn des Wortes an 150 Ausstellungsplätzen die Stadt erobert habe. Aus dieser Kultnacht resultiere maßgeblich die künstlerische Erfolgsserie von Dikla Stern als souveräner Gewinnerin des Plakatwettbewerbs.

Dr. Hahnfeldt stellte die Künstlerin und ihre Wirken genauer vor und bezeichnete sie als außergewöhnlichen Menschen mit einer außergewöhnlichen Biographie. Ihre Großeltern seien vor und während des Zweiten Weltkrieges nach Palästina emigriert. Ihre Eltern und sie wurden in Israel geboren. Als sie vier Jahre alt war, zogen ihre Eltern nach Deutschland, um zu studieren und sie selbst ging hier bis zum Abitur zur Schule.

Danach studierte sie Grafikdesign in Tel Aviv, wechselte dann an die Hochschule nach Mannheim, wo sie Kommunikationsdesign studierte und in diesem Jahr mit dem "Master of Arts" abschloss. Sie lebt und arbeitet in Tel Aviv und Mannheim - praktisch als Wanderer zwischen zwei Welten. Die freischaffende Designerin entwerfe Logos, Flyer, Internetauftritte, Verpackungen, mache Werbung und manchmal auch Plakate für Kunstausstellungen.

Dr. Hahnfeldt erläuterte, dass die Kultur im heutigen Israel in der Kultur Europas wurzele. Denn Juden aus Deutschland, Österreich, Holland, Polen, Tschechien, der Slowakei und aus Russland hätten bei der Emigration ihre Kunst nach Palästina und später Israel gebracht und damit die Basis geschaffen. Für ihn sei das Bild mit dem Titel "Der Schuft" besonders gelungen und faszinierend. Es sei zwar kein "schönes" Bild, doch die Farbgestaltung mit grellem Rot und kühlem Blau und der Ausschnitt zeigten ein verschlagen-hinterhältiges Individuum, das aber auch einen Hauch von Sympathie mit seiner Schlitzohrigkeit erzeuge.

Portraits wie diese erinnerten an solche aus den 20er Jahren von Otto Dix und Max Beckmann, die ungeschminkte und auch hässliche Menschen ungeschönt charakterisiert haben. Und genau diese realistischen Künstler der 20er bewundere Dikla Stern. "Machen Sie sich selbst einen Eindruck von ihren Arbeiten. Nehmen Sie räumlich viel Abstand von den Bildern, aber lassen sie die Bilder emotional auf sich wirken", empfahl Dr. Hahnfeldt.

Denn so könne man von den Bildern Geschichten hören und teilhaben an der Farbigkeit des Lebens zwischen den Welten Deutschlands und Israels. Und zwar noch bis einschließlich 14. Juli. (L.M.)

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Nordbadische Nachrichten

Künstlerin zwischen den Welten
Dikla Stern hat in ihren Werken faszinierende Momente festgehalten - Ausstellung im Foyer des Krankenhauses
© Nordbadische Nachrichten- 15.06.2007

Buchen. Die Veranstaltungsreihe "Kunst im Krankenhaus" hat am Standort Buchen schon Tradition, besteht sie doch bereits seit 15 Jahren. Mit der Ausstellung von Bildern der Künstlerin Dikla Stern, die am Mittwochabend im Foyer des Kreiskrankenhauses eröffnet wurde, erfuhr diese Reihe einen weiteren Höhepunkt.

Landrat Dr. Achim Brötel zeigte sich sehr erfreut darüber, dass so viele Gäste gekommen waren. Die Veranstaltungsreihe wolle durch ihre "unentgeltliche ambulante Zusatzleistung" auch dazu beitragen, dass das Krankenhaus Buchen für seine Patienten und seine Besucher noch besser werde. Der Dank des Landrates galt Dr. Klaus Hahnfeldt, Chefarzt für Gynäkologie und "Kunst", für die Möglichkeit, dass die Reihe auch künftig fortgeführt werden könnte. Denn diese habe durch ihre Ausstellungen ganz nebenbei geschafft, dass die Menschen durchweg gut gelaunt, voller Erwartungen und fröhlich ins Krankenhaus gingen. "Wenn wir dies", und dabei blickte er besonders auf Andreas Duda, den neuen Geschäftsführer der Neckar-Odenwald-Kliniken, "auch für die Patienten hinbekämen, dann wäre der Fortbestand dieses Hauses und der Neckar-Odenwald-Kliniken zweifelsohne bis in alle Ewigkeit gesichert".

Die Künstlerin Dikla Stern, so die anerkennenden Worte von Bürgermeister Roland Burger, könne man als eine besonders sympathische Entdeckung der ersten Buchener Kultnacht, bezeichnen, als sie sich an der Frankenlandhalle auf der Kunstmesse "OwArt" präsentiert habe. Beeindruckend sei auch wie souverän sie den Wettbewerb für die Plakatgestaltung der zweiten Kultnacht gewonnen habe.

"Dikla Stern, geboren in einer Familie europäischer Juden, ist ein außergewöhnlicher Mensch mit einer außergewöhnlichen Biographie". Mit diesen Worten begann Dr. Klaus Hahnfeldt seine Einführung in das künstlerische Schaffen von Dikla Stern. Die Künstlerin arbeite und lebe als "Wanderer zwischen den Welten" in Tel Aviv und Mannheim als freischaffende Designerin, entwerfe Logos, Flyer, Internetauftritte und Verpackungen, mache Werbung sowie Plakate für Kunstausstellungen. Die ausgestellten Bilder würden Motive aus Israel und Deutschland enthalten, arrangierte und spontane Szenen. Für ihre Motive beobachte sie Menschen und erfasse sie in einem einzigen Augenblick. Dies nenne sie einen "faszinierenden Moment", eine komplexe Persönlichkeit und diese möchte sie dann auch in ihren Portraits darstellen. So seien die meisten Bilder spontan entstanden.

Dies beginne sie mit einem Schnappschuss, mit dem sie einen faszinierenden, zufälligen Moment festhalte. Durch die fotographische Bearbeitung, die Gestaltung mit Farbe, Ausschnitt und Abstraktion würden dann Bilder entstehen mit denen die Künstlerin Geschichten erzählen und das typische einer Situation des portraitierten Menschen zeigen möchte. Bei Ihren Portraits möchte Dikla Stern die ganze Biographie des Objektes darstellen. Hierbei zeigte sie eine Person, und wählte exakt die Farben, die dessen Charakter und Emotionen darstellen und sogar noch verschärfen sollen.

Nehmen Sie räumlich viel Abstand von den Bildern, aber lassen sie die Bilder emotional auf sich wirken! Dann werden Sie von den Bildern Geschichten hören und teilhaben an der Farbigkeit des Lebens der Künstlerin zwischen den Welten Deutschland und Israel" so Dr. Klaus Hahnfeldt. Die Ausstellung ist täglich bis zum 31. Juli für alle Interessenten zugänglich.


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Augenblick des Individuums
"Foto-Grafische Portraits" von Dikla Stern im Krankenhaus
© Fränkische Nachrichten - 08.06.2007

Buchen. Anfang diesen Jahres hat Dikla Stern den ersten Platz beim Plakatwettbewerb der Buchener Kultnacht gewonnen und sich damit einen Platz für eine Einzelausstellung im Kreiskrankenhaus Buchen gesichert. Dikla Stern arbeitet in den Bereichen Grafik, Malerei und Fotografie. In der Ausstellung im Kreiskrankenhaus werden mehrheitlich "foto-grafisch-malerische Portraits" der Künstlerin präsentiert.

In diesen Portraitdarstellungen werden Beziehungen zur klassischen Moderne wie Kubismus und Expressionismus geknüpft. Die Entstehungsweise der Werke findet dabei in mehreren Schritten statt. Angefangen mit einer Fotografie, in welcher ein authentischer Augenblick festgehalten wird, über die Verarbeitung mit den neuen Medien bis hin zur Anwendung der Farben auf Leinwand werden dramatische Nahsequenzen erfasst.

Dikla Stern wurde 1972 in Tel-Aviv / Israel geboren und kam 1976 nach Deutschland. Nach dem Abitur verlässt sie Deutschland wieder, um an dem Institut Avni "School of Art & Design" in Tel Aviv eine künstlerische Ausbildung zu beginnen. Nach dem Studium im Bereich Grafikdesign 2002 studiert sie an der Hochschule Mannheim im Fachbereich Gestaltung Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Medientheorie und Philosophie bei Professor Dr. Thomas Friedrich. Sie schließt ihr Studium 2007 mit dem "Master of Arts" ab.

Dikla Stern arbeitet und lebt in Tel Aviv und Mannheim. Die Vernissage findet am Mittwoch, 13. Juni, um 18 Uhr im Foyer des Kreiskrankenhauses statt. Die Ausstellung ist bis zum 31. Juli täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

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Durchdacht und gelungen
Werbeplakat für 2. Kultnacht wurde ausgewählt / Ausstellung
© Fränkische Nachrichten - 08.02.2007

Buchen. Bis zur 2. Buchener Kultnacht ist es noch ein Weilchen hin, die Vorbereitungen laufen jedoch bereits seit mehreren Monaten: Den Besuchern soll schließlich wieder "ein buntes Potpourri an Malerei, Skulpturen, Licht- und Filmkunst sowie Tanz, Musik und Performance" geboten werden. Die Veranstaltung soll ein Höhepunkt im Buchener Kulturkalender bleiben. Für ein Großprojekt dieser Art muss geworben werden, und wie könne man besser für Kunst werben als mit Kunst, fragte Bürgermeister Roland Burger rhetorisch in seiner Begrüßung bei der Eröffnung der Plakatausstellung zur Kultnacht im Foyer des Rathauses. Um ein angemessenes Werbeplakat zu finden, war von den Organisatoren, dem Ehepaar Semma, mit Unterstützung der Stadt ein Wettbewerb ausgeschrieben worden.

Der Entwurf des ersten Preisträgers soll in tausendfacher Auflage für Plakate, Booklets und Flyer verwendet werden. Ein Plakat sei aber nicht nur Visitenkarte eines Ereignisses, sondern für dessen Gestalter eine Möglichkeit, im großen Stil auf sich aufmerksam zu machen, so Patris Semma: Ein doppelter Triumph für den Gewinner. Aus 22 eingereichten Entwürfen wurden von einer fachkundigen Jury die fünf besten ausgewählt:

Den ersten Preis holte sich Dilka Stern, die gerade in Mannheim ihren Master of Arts macht, schon Einzelausstellungen hatte und sich auf "Kunst in Grafik, Grafik in Kunst" spezialisiert hat. Drei Tage hatte sie an den drei eingereichten Entwürfen gearbeitet: Das alte Rathaus zeigen sie, in Gelb-, Schwarz- und Bordeauxtönen gehalten, eine modern entfremdete Menschenmenge in schwarzweiß und die wichtigsten Informationen zur Kultnacht - wohldurchdacht und gelungen. Auch ihre Werke werden bei der Kultnacht ausgestellt sein.

Den zweiten Platz teilten sich Gabriele Strittmatter und Ingrid Kostyra, den dritten Elvan Kilic und Mikaela Ortenstein. Isabel Semma gab die Ergebnisse bekannt und beglückwünschte die Preisträger. Der Wettbewerb um das bestgestaltete Plakat für die Kultnacht solle künftig zur Tradition werden, so Semma. Ausgestellt und zu bewundern sind alle eingereichten Plakate, die bereits einen Vorgeschmack auf die zu erwartende große Vielfalt der 2. Kultnacht bieten, bis Mitte März im Rathausfoyer. jana

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Nichts dem Zufall überlassen
Dikla Stern aus Tel Aviv stellt bei der 1. Buchener Kultnacht aus
© Fränkische Nachrichten - 11.07.2006

Buchen. Dikla Stern ist fleißig am Aufbauen in der Buchener Frankenlandhalle. Sie gehört zu den Künstlern, die an der 1. Buchener Kultnacht teilnehmen und die 1. Odenwälder Kunstmesse "OW.ART" mitgestalten. Sie wurde in einer Familie mit tschechisch-deutsch-polnischer Abstammung 1972 in Tel Aviv/Israel geboren und immigrierte 1976 nach Deutschland.Dikla Stern zog 1982 zog nach Mannheim. Nachdem sie mit zehn Jahren ihre ersten Schwarz-Weiß-Fotografien selbst entwickelte, war der Grundstein für ihre weitere künstlerische Karriere gelegt.

Nach eigenen Produktionen im Bereich Theater, Film und Fernsehen, entschied sie sich für eine professionelle künstlerische Ausbildung im Graphikdesign und Multimedia an der Schola Avni "School of Art and Design" in Tel Aviv.Die Schwerpunkte im Studium waren Konzeptuelles Design, Grafisches Denken, Verpackungsdesign 3D, Typographie, Illustration, Technik, Zeichnen, Fotografie, Werbung und Neue Medien.Seit 2005 ist Dikla Stern an der Hochschule für Technik und Gestaltung in Mannheim und studiert für den Master of Arts in Kommunikationsdesign. Zudem ist die freischaffende Grafikdesignerin und Künstlerin (Mitglied des BBK national und international).

Sie beschäftigte sich in ihrem mehrteiligen Werk "Gimatria" mit der Sprache als Deutungssystem.Sie umkreiste die Frage, ob Sprache Schicksal oder Zufall ist. Das war der Grund, weshalb ihre schwarzen Bildtafeln das Wort Zufall in Buchstaben und Zahlen zeigen.Die Künstlerin ist sehr vielseitig und arbeitet auch im Bereich Design. In ihren Signets (zum Beispiel für einen Sportartikelhersteller, eine Fast-Food-Kette) verwendet sie ebenso, wie in ihren Entwürfen für Verpackungen, häufig Buchstaben und Schriften.Neben karikaturhaften Zeichnungen entstehen Gemälde, die sich nahezu ausschließlich der Figur widmen.

"Meine Bilder sind bis ins Detail durchdacht - nichts ist dem Zufall überlassen", sagt die Künstlerin über ihr Werke. Sie malt in einem kantig-expressiven Stil. Ihre Maltechnik erinnert an den russischen Konstruktivismus der 1920er Jahre.Dikla Stern beschäftigt sich stark mit dem Leben der "Goldenen 20er" und bewundert die realistischen Künstler der Zeit. (Expressionismus, Dadaismus, Surrealismus). Sie besitzt ein hohes Fachwissen und zieht in einer Studie Parallelen von den 20ern zur Gegenwart.

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Mannheimer Morgen


Chiffren für gestörte Kommunikationen
Ausstellung: Arbeiten von sechs Künstlern in der Mannheimer Unibibliothek - Artikel von Sibylle M.Derr
© Mannheimer Morgen - 3. Januar 2006

Ob "Sprach-Los" als Titel für eine Ausstellung in einer Bibliothek und damit einen Ort des Sammelns und Verwahrens von Sprache provokativ gemeint ist oder doch eher nur dazu diente, dem Kind einen Namen zu geben, sei dahingestellt. Viel wichtiger scheint zu sein, inwiefern sich der Bund Bildender Künstler (BBK) bei seiner gemeinsamen Schau in der Universitätsbibliothek vom Ambiente inspirieren ließ. In diesem von Sprache geprägten Ort gehen tagtäglich Hunderte von Studenten ein und aus und was sie dort suchen, hat zwar mit Sprache zu tun, ist aber ganz und gar nicht kommunikativ.

Diesen Zustand schildert Fritz Stier eindrucksvoll in einer Video-Instellation (Talkshow). Eine Kontaktaufnahme des Studierenden zum Nachbarn ist zwar gewünscht und durch Gesten angedeutet, doch aus naheliegenden Gründen nicht möglich, wodurch der Mensch auch in der Gemeinschaft alleine und damit sich selbst überlassen bleibt. Marlis Jollivet, Sonja Scherer, Gisela Späth und Dikla Stern schlagen mit der Malerei einen eher traditionellen Weg in der Wahl ihrer Gestaltungsmittel ein, wenngleich ihre Denkansätze und Inspirationsquellen völlig unterschiedlich sind.

Das Nesthäckchen in der Gemeinschaft der fünf ausstellenden Künstler des BBK, die aus Israel stammende Dikla Stern, wählt in großformatigen Kopfbildern die Sprache der Emotionen, die mit Tafeln hebräischer Buchstaben und arabischer Zahlen zu einer Installation von fast politischer Tragweite kombiniert werden. Dass Rainer Negrelli mit seinen Backgroundwissen im Fach Bühnenbild zum Stoff griff, ist leicht nach zu vollziehen. 15 Meter lange Bildrollen, mit Druckfarbe bemalt und mit Chinapapier appliziert, hängen vom Geländer der Galerie herunger oder schaffen als weitere Installation eine Verbindung der beiden gegenüberliegenden Gänge. Assoziationen zu den antiken Schriftrollen aus Papyrus und Pergament drängen sich auf.

Dafür entlavt sich Marlis Jollivet im Grunde Ihres Wesens als eine stille Schlittschuhläuferin, die in Ermangelung des spiegelglatten Untergrundes auf dem Bildträger mit bunter Kreide ihre Pirouetten dreht. In der gleichsam meditativen Versenkung ihres künstlerischen Schaffens entstehen sensible spiralförmige Chiffren. Für die Ausstellung hat die von den Zen-Meditation beeinflusste Künstlerin Merkmale von Schiefertafeln, Schreibheften und Papyrus in die Sprache der Malerei übersetzt oder sich von Leuchtreklamen zu Spruchbändern inspirieren lassen. Universitätsbibliothek Mannheim, A3, bis 31. Januar 2006, Öffnungszeiten:Mo bis Fr 9 - 22 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr.

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Rhein Neckar Zeitung


Plakat von Dikla Stern nicht zu toppen
Sie gewann den Wettbewerb zur 2.Buchener Kultnacht am 13. Juli - in Tel Aviv Grafik-Design studiert - Preisverleihung
© Rhein Neckar Zeitung- 8. Februar 2007

Buchen. (lm) Große Dinge werfen bekanntlich lange Schatten. Im Fall der 2. Buchener Kultnacht, die am 13. Juli stattfinden wird, sind diese vor allem zeitlich gemessen. Und das vollkommen zu Recht. Wie Bürgermeister Roland Burger am Dienstagabend im Rahmen der Siegerehrung zum Plakatwettbewerb mit gleichzeitiger Ausstellungseröffnung im Foyer des Buchener Rathauses noch einmal in Erinnerung rief, hatte sich die erste Buchener Kultnacht im vergangenen Jahr als geradezu unheimliches Magnetfeld erwiesen.

Patris und Isabellè Semma hatten mit dieser Kultnacht ein echtes Mega-Event mit 3000 Werken von über 100 Künstlern an ca. 50 Veranstaltungsorten in Buchen geboten. Dabei war ein buntes Potpourri an Malerei, Skulpturen aus Holz und Stein, an Licht- und Filmkunst sowie Tanz, Musik und Performances vorgestellt worden. Der Erfolg machte den beiden Mut, und so laufen die Vorbereitungen für eine Fortsetzung bereits seit Monaten. Zahlreiche renommierte überregionale Künstler hätten bereits ihre Teilnahme zugesagt und die Sponsorensuche laufe ebenfalls schon an. Dabei hätten bisher 27 Handelsgeschäfte zugesagt, ihre Verkaufsfläche als Ausstellungsraum zur Verfügung zu stellen.

Zahlreiche städtische und kreiseigene Gebäude, darunter vier Schulen und das Kreiskrankenhaus Buchen hätten sich dem angeschlossen. Und die Stadt Buchen werde den für die Besucher kostenlosen Citybusverkehr an der Kultnacht organisieren, erklärte Bürgermeister Roland Burger. Für die unverzichtbare Werbung war ein Plakatwettbewerb ausgeschrieben worden und eine fachkundige Jury, die sich zusammensetzte aus Patris und Isabellé Semma, Davor Manovic, Norbert Trunk, Wolfgang Mackert als Leiter des Eigenbetriebes Touristik und Eberstadter Tropfsteinhöhle sowie und Steve Schwab als Verantwortlicher für das Stadtmarketing.

Im Namen der Jury gab Isabellé Semma die Sieger des Wettbewerbs bekannt. Als Siegerin und damit Werbeverantwortlich für die 2. Buchener Kultnacht ging Dikla Stern hervor. Sie hatte in Tel Aviv Grafik-Design studiert und macht nun seit drei Jahren ihren Master in Grafik an der FH Mannheim. Den zweiten Preis teilen sich Gabriele Stittmatter (Buchen) und Ingrid Kostyra (Heidelberg). Erstere ist künstlerisch ungewöhnlich aktiv, und arbeitet nach einer ganz speziellen Spachteltechnik. Die Grafikerin Ingrid Kostyra arbeitet sehr realistisch und manuell klassich. Auf den 3. Platz wurde Elvan Kilic gewählt. Sie ist Schülerin an der Buchener Hauptschule und in der Design AG von Isabellé Semma. Mit dieser sehr jungen Dame zusammen teilt sich die Biologin und Fotokünstlerin Mikaela Ortenstein aus Mannheim den 3. Platz.

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BASTA - Das Studierendenmagazin des AStA der Universität Mannheim


Sprach-los
Dez. 2005 / Nr. 93

Zur Eröffnung der Ausstellung "Sprach-Los" lädt der Bezirksverband Bildender Künstler (BBK) am 15. Dezember um 19.00 in den Bibliotheksbereich A 3 der Universitätsbibliothek (Quadrat A 3) ein. Sechs Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Positionen zu verschiedenen Aspekten, die sich mit dem Titel der Ausstellung assoziieren lassen.

Marlis Jollivet, Rainer Negrelli, Sonja Scherer, Gisela Späth, Dikla Stern und Fritz Stier verwandeln den Bibliotheksbereich A 3 mit ihren Exponaten in einen "Kunst-Raum". Die Malereien und Videoinstallationen werden ergänzt von Büchern zum Thema aus der Universitätsbibliothek. Die individuelle Auffassung der Künstlerinnen und Künstler zum Themenkomplex SPRACHLOS zeigt sich nicht nur in ihrer Inhaltlichkeit, sondern auch in der Verwendung unterschiedlicher künstlerischer Techniken.

Neben Malerei auf Leinwand sind es vor allem Arbeiten auf Papier und eine Videoinstallation, die das Ausstellungsbild prägen. Entsprechend dem Ausstellungsraum Bibliothek werden die Kunstwerke an Stellflächen, in Vitrinen und im Raum hängend präsentiert. Die Ausstellung ist vom 15. Dezember 2005 bis 31. Januar 2006 montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 22.00 Uhr und samstags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr geöffnet. (ao)

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VERNISSAGE GALERIEN



Künstler & Ausstellungen in Galerien - Artikel von David Richardt
Herbst/ Winter 05/06

Die Werke der Dikla Stern beinhalten den Mensch im Focus mit seinen Schwächen, Stärken, Leidenschaften, Sehnsüchten sowie seinen Aggressionen bis schließlich zu Grenzüberschreitungen. Diese Stichpunkte sind zugleich Schlüsselbegriffe, die die Situation zu beschreiben vermögen, die in dem Land herrscht, aus dem die Künstlerin stammt und in das sie nach langen Jahren in Deutschland zum studieren zurückgekehrt ist:

Israel. Einem Land, das sich in einer ständigen Grenzsituation befindet, in dem verschiedene Kulturen, verschiedene Religionen auf einander treffen und in dem Konflikte oft mit Gewalt ausgetragen werden. Dieser Hintergrund prägt die Herangehensweise von Dikla Stern. In ihren Fotografien wirft sie einen kritischen Blick auf ihre Zeitgenossen, ohne dabei ein Urteil über sie zu fällen. Sie beobachtet ihre Mitmenschen in der ganzen Welt in den Alltagssituationen, in scheinbar harmlosen Situationen, die zugleich viel über die jeweiligen Lebenssituation aussagen. Diese kritische Sichtweise, Erkenntnis, Selbstrefflektion und objektive Betrachtungsweisen des Menschen in der Gesellschaft verarbeitet Dikla Stern auch mit Acryl auf Leinwand. Sie beginnt mit kleinen "surrealistischen" Zügen, und arbeitet sich über eine Metapher bis hin zu eindrucksvollen Porträts.

Die Werke sind im vernetzten Stil bearbeitet, angefangen von fragmentalen, geometrischen sowie dramatischen und stark graphischen Elementen, bei denen sie ihrer Ausbildung als Grafikerin Rechnung trägt, bis teilweise zu starken Kontrasten durch düstere und knalligen Farben. Geometrische Formen mit ausgeprägten Spitzen und Linien finden sich in allen ihrer Werke wieder und charakterisieren ihre Handschrift. Die Gemälde können durchaus als konsequente Fortsetzung ihrer Fotografie mit anderen Mitteln bezeichnet werden. Den Kompositionen haftet ein fotografischer Blick an. Die Motive sind angeschnitten, wie bei einem Schnappschuss und in Nahsicht fixiert, wie mit einem Teleobjektiv herangezoomt. Die Tiefenschärfe ist äußerst reduziert, wie es der Betrachter von Fotografien gewohnt ist, um das Motiv deutlicher herauszuarbeiten. Dikla Stern bannt Szenen auf die Leinwand, die üblicherweise nicht als bildwürdig für die Malerei erachtet werden, die dazwischen stattfinden, zwischen den Momenten, denen sich die Menschen bewusst sind, die aber eben nur einen Teil des Ganzen ausmachen.

Diese Zwischenmomente sind es, in denen die Menschen unbewusst ihre Masken ablegen und erkennbar werden, in denen sie sich nicht inszenieren, sondern ganz sie selbst sind, womit gleichzeitig auch die eigentliche Funktion des Bildtypus' des Porträts benannt wäre.

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Buchen aktuell


Dikla Stern gewinnt 1. Preis für das Werbeplakat zur 2. Buchener Kultnacht
22 Entwürfe waren zu begutachten / Schwierige Auswahl für die fachkundige Jury
© Buchen aktuell- 14. Februar 2007

Buchen. (ds) Bei seiner Begrüßungsansprache zur Siegerehrung des Plakatwettbewerbs zur 2. Buchener Kultnacht erinnerte Bürgermeister Roland Burger am Dienstagabend im Foyer des Buchener Rathauses an den enormen Erfolg den bereits die erste Buchener Kultnacht haben Patris und Isabellè Semma ein tolles Event mit mehr als 3000 Werken von über 100 Künstlern an etwa 50 Veranstaltungsorten in Buchen geboten. Ein buntes Potpourri an Malerei, Skulpturen aus Holz und Stein, an Licht- und Filmkunst sowie Tanz, Musik und Performances wurde den zahlreichen Besuchern näher gebracht. Bei so viel Erfolg laufen die Vorbereitungen für eine Fortsetzung bereits seit Monaten. Zahlreiche renommierte überregionale Künstler haben bereits ihre Teilnahme zugesagt und die Sponsorensuche laufe ebenfalls schon an. 27 Handelsgeschäft haben schon zugesagt, ihre Verkaufsfläche als Ausstellungsraum zur Verfügung zu stellen.

Zahlreiche städtische und kreiseigene Gebäude, darunter vier Schulen und das Kreiskrankenhaus Buchen haben sich angeschlossen. Auch die Stadt Buchen werde den kostenlosen Citybusverkehr für Besucher an der Kultnacht organisieren, erläuterte Bürgermeister Roland Burger. Trotz des großen Erfolges im letzten Jahr wird auch in diesem Jahr wieder kräftig Werbung für die Kultnacht betrieben. Deshalb war ein Plakatwettbewerb ausgeschrieben worden und eine fachkundige Jury, die sich aus Patris und Isabellé Semma, Davor Manovic, Norbert Haag, Tanja Kron, Ariane Link, Rainer Trunk, Wolfgang Mackert als Leiter des Eigenbetriebes Touristik und Eberstadter Tropfsteinhöhle sowie Steve Schwab als Verantwortlicher fr das Stadtmaerketin zusammensetzte, hatt edie schwere Aufgabe aus den 22 eingereichten Werken die richtige Wahl zu treffen.

Im Namen der Jury gab Isabellé Semma die Sieger des Wettbewerbs bekannt. Als Siegerin und damit Werbeverantwortlich für die 2. Buchener Kultnacht ging Dikla Stern hervor. Sie hatte in Tel Aviv Grafik-Dsign studiert und macht nun seit drei Jahren ihren Master in Grafik an der FH Mannheim. Den zweiten Preis teilten sich Gabriele Stittmatter (Buchen) und Ingrid Kostyra (Heidelberg). Erstere ist künstlerisch ungewöhnlich aktiv, und arbeitet mit einer speziellen Spachteltechnik. Ingrid Kostyra arbeitet als Grafikerin sehr realistisch. Den 3. Platz erreichte Elvan Kilic, eine Schülerin an der Buchener Hauptschule und gleichzeitig in der Design AG von Isabellè Semma. Die Biologin und Fotokünstlerin Mikaele Ortenstein aus Mannheim teilt sich mit Elvan Kilic - den 3. Platz. Die Ausstellung ist der ideale Einstieg und gibt bereits einen Vorgeschmack auf die große Vielfalt, die die Besucher der 2. Buchener Kultnacht am 13. Juli in Buchen erwartet.

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Litfaßsäule


Plakatausstellung Kultnacht 2007
Februar 2007

Im Rathaus-Foyer fand am 6.2. die Ausstellungseröffnung der eingereichten Entwürfe beim Plakatwettbewerb zur 2. Buchener Kultnacht am 13. Juli statt. Bürgermeister Roland Burger erläuterte den Ablauf und einige Neuerungen. Die Kunstmesse wird wieder in der Frankenlandhalle stattfinden. Geschäfte haben zugesagt, ihre Verkaufsfläche auch als Ausstellungsraum zur Verfügung zu stellen. Zu den zahlreichen städtischen und kreiseigenen Gebäuden, darunter vier Schulen und neu hinzugekommen das Kreiskrankenhaus Buchen werden ebenfalls Flächen zur Verfügung stellen. Die Stadt Buchen wird wieder den für die Besucher kostenlosen Citybusverkehr organisieren.

Ziel des Plakatwettbewerbs war es, das Plakat das den ersten Preis erhält als Werbung für die 2. Kultnacht zu verwenden. Wie kann man für Kunst besser werben als mit Kunst - war dabei der Leitgedanke. Die 22 eingereichten Entwürfe von Künstlern aus nah und fern wurden von einem fachkundigen Team bewertet: Das Ehepaar Isabellè und Patris Semma, Davor Manovic, Norbert Haag und Tanja Kron von der Aktivgemeinschaft Buchen und die städtischen Mitarbeiter Fachbereichsleiter Jugend und Kultur Rainer Trunk, Wolfgang Mackert, Leiter des Eigenbetriebs Touristik und Eberstadter Tropfsteinhöhle, Ariane Link von der Stadtbücherei sowie Steve Schwab, verantwortlich für das Stadtmarketing. Isabellè Semma gab dann das mit Spannung erwartete Ergebnis bekannt.

Der erste Platz ging an Dilka Stern, den zweiten Platz erhielten Gabriele Strittmatter und Ingrid Kostyra. Zwei dritte Plätze teilten sich Elvan Kilic und Mikaela Ortenstein. Glückwünsche und ein Blumenpräsent ehrten die Gewinner für ihren Erfolg. Die Ausstellung mit allen eingereichten Plakaten kann noch bis Mitte März im Rathaus-Foyer in Buchen besucht werden.

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Rhein-Neckar-Fernsehen (RNF)
RNF - 19. Januar 2009

http://www.rnf.de/videoportal/sendung/schaufenster_mein_lager_eroeffnet

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